Samstag, 05. April 2025
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Freiherr-vom-Stein-Gymnasium bekommt Mensa

MEB Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

Neue Schulbauten gibt es in Berlin nicht immer nur vom Architekten und „Stein-auf-Stein““, sondern auch „stückweise.“

Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium wird erweitert, die Finanzierung ist dafür gesichert: das sogenannte „Mensa-Modul“ kann nun bestellt werden.

„Die Finanzierungsfrage zum Bau des neuen Mensa-Moduls am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ist geklärt“, verkündete Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. „Damit ist der letzte große Stolperstein zur Errichtung des geplanten Container-Bauwerks aus dem Weg geräumt, sodass die Umsetzung der Maßnahme umgehend beginnen kann.“

Das Bezirksamt Spandau erhielt am 3. Juli 2020 die Zustimmung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur Bereitstellung der Finanzierung aus dem Mensabauprogramm.  Der Raumbedarf an vielen Schulen steigt, wegen Einführung des kostenbefreiten Schulmittagessens und der Teilnahme aller Schüler.

Die Finanzierungsfreigabe für die Mensa am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro soll eine Interimslösung schaffen. Langfristig ist jedoch der Umbau der alten Sporthalle zu einer Mensa geplant.

Modulare Schulbauten

Bei Modularen Ergänzungsbauten (MEB) handelt es sich nicht um eine Containerbauweise, sondern um modular aufgebaute Schulgebäude aus vorgefertigten Bauelementen. DieModularen Ergänzungsbauten wurden im Rahmen eines Amtsentwurfes bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter Senator Andras Geisel entwickelt . Gemäß § 77 der Bauordnung Berlin lag die Leitung der Entwurfsarbeiten bei Mitarbeitern der Senatsverwaltung, deren Vorgaben von den Büros Fischer und Werner Partnerschaft sowie Ingrid Hentschel –Prof.Axel Oestreich Architekten (BDA) planerisch umgesetzt wurden.

Bei den seriellen Entwürfen handelt es sich nicht um Werke der Baukunst im Sinne des Urheberrechtsgesetzes, so dass keine Urheberrechte bestehen. Die Außenwandbekleidung besteht aus einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade aus großflächigen, farbigen Hochdruck-Schichtstoffpatten, sichtbar befestigt auf Leichtmetall-Unterkonstruktion.

Die Stahlskelettkonstruktionen mit Ausfachungen und aus vorgefertigten Betonelementen entsprechen in der Lebensdauer konventionell gebauten Schulgebäuden. Die theoretische Nutzungsdauer, berechnet nach den Normalherstellungskosten 2000 (NHK 2000) beträgt gemäß Wertermittlungsrichtlinie des Bundes (Wert R) 50 Jahre.